Lenkung von SkibergsteigerInnen

Immer wieder haben wir uns die Frage gestellt, ob Skitourengeher die Schutzzonen für Wald und Wildtiere tatsächlich auch beachten.

Um das ewige Hin und Her möglichst objektiv zu beantworten, haben wir im letzten Winter Erhebungen im Sellrain, im Brixental und im Schigebiet Kitzbühel im Gelände durchgeführt. Waldaufseher, Schitourengeher und Jäger, die in den Arbeitskreisen mitabeiten, haben dort, wo's am kritischsten ist, genau nachgeschaut, ob Spuren in die Schutzzonen hineinführen. Die Beobachtungen haben wir dann - ganz zeitgemäß vor Ort in eine APP eingetragen und mit Bildmaterial dokumentiert.

Die Ergebnisse liegen jetzt vor  und zeigen ein großteils recht erfreuliches Ergebnis:

  • 52% der untersuchten Schutzzonen wurden überhaupt nicht befahren.
  • 24% weisen nur vereinzelte Spuren auf
  • 16% werden deutlich und wiederholt befahren
  • 8% werden intensiv befahren

Natürlich ist die Intensität der Befahrung im Schigebiet etwas höher als in den Tourengebieten. Im Vergleich zum Vorjahr ist aber auch im Schigebiet eine Verbesserung zu beobachten.

Jetzt wissen wir in den Arbeitskreisen, wo wir genauer hinschauen sollten und wo wir die Lenkung verbessern müssen.

Im heurigen Winter werden wir die Evaluierung wiederholen und auf 3 weitere Lenkungsprojekte ausweiten (Obernberg, Villgraten, Tux/Lanersbach) und hoffen auf noch mehr Akzeptanz bei den SkibergesteigerInnen.

 

 

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