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Geförderte Wander- und Bergwege

Da Berggehen und Wandern als zentrales Standbein des Sommertourismus in Tirol gelten, wird von Seiten des Landes Tirol stark in die Infrastruktur investiert. Seit vielen Jahren fließen Förderungen in der Höhe von knapp 3 Mio. € in die Instandhaltung der Infrastruktur und Beschilderung der Wege. Das im Jahr 2008 überarbeitete Wander- und Bergwegekonzept der Sportabteilung des Landes liefert dabei den Rahmen für einheitliche Richtlinien.

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Übergang von hellorange auf weiß
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Ein in etwas 30 cm hohes Steinmännchen steht auf einer Kuppe. Im Hintergrund sieht man Bergpanorama.

Was bringt`s?

Die Förderung von Wander- und Bergwegen soll vor allem den Benützern Vorteile verschaffen. Zudem sollen naturschutzrechtliche Aspekte sowie die Interessen von Grundbesitzern beachtet werden.

Geförderte Wege sind mit folgenden Kennzeichen ausgestattet, die in definierten bestimmten Abständen kontrolliert und sichergestellt werden:

  • guter Zustand der Wege
  • notwendige Sicherheitsmaßnahmen wie z.B. Drahtseile
  • ausreichende Beschilderung und Informationstafeln
  • Landschafts- und Naturschutz werden beachtet
  • Nutzungsvereinbarung mit Grundbesitzern bei Neuerrichtung von Wanderwegen

Beschilderung

Alle Wander- und Bergwege, die vom Land Tirol gefördert werden, sind mit Wegweisern und Markierungen ausgestattet, die den Richtlinien des Wander- und Bergwegekonzepts der Sportabteilung entsprechen. Oberhalb der Waldgrenze wird die Anbringung der Schilder von alpinen Vereinen durchgeführt, darunter ist in der Regel der jeweilige Tourismusverband zuständig.

Ein einheitliches Design, sowie das Anführen von relevanten Informationen wie Gehzeit, Höhenangaben und Piktogrammen für z.B. die Symbolisierung von Gefahrenstellen, Gasthäusern etc. ermöglichen eine einfache Orientierung und Routenwahl im Gelände.

Zusätzliche Standort- und Panoramatafeln an zentralen Punkten komplettieren das Angebot und dienen zur übersichtlichen Darstellung des regionalen Bergwegenetzes.

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Sechs gelbe Wandertafeln untereinander montiert. Ein paar zeigen nach links und ein paar nach rechts.
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Man sieht eine junge Frau in Wanderausrüstung, die in einem verblockten Gelände wandert. Direkt links von ihr ist ein etwas größerer Felsblock, auf dem eine Wegmarkierung angebracht ist.

Wegmarkierung

Wegmarkierungen können an Bäumen, größeren Steinen, am Fels oder auch an Holzpfählen und Zäunen angebracht sein.

Als offizielle Markierung gelten drei horizontale, rot-weiß-rot gefärbte Balken. Eine gegebenenfalls erforderliche Wegnummer steht im weißen Balken.

Qualitätsmerkmale

Das "Tiroler Bergwege-Gütesiegel" wird von der Sportabteilung für die Bemühungen der Wegehalter um eine richtige Schwierigkeitseinteilung, die Absicherung von Gefahrenstellen, die einheitliche Markierung, eine gute Beschilderung mit Wegweisern sowie Gesamtinformation an den Ausgangspunkten oder in den Informationszentren der Wandergebiete vergeben. So sind in Tirol bereits viele Tourismusverbände, die auch mit den zuständigen Sektionen der alpinen Vereine gut zusammenarbeiten, von der Tiroler Landesregierung ausgezeichnet worden.  Für die Einteilung und Ausweisung des Wander- und Bergwegenetzes bilden dabei die Richtlinien des Tiroler Wander- und Bergwegekonzeptes die Basis.

Einzelne Bergwege, die sich durch natur- oder kulturlandschaftliche Schönheit, Ausblicke, Gebirgsflora oder ihre historische Bedeutung besonders hervorheben, können zusätzlich mit dem Prädikat "Tiroler Bergweg mit Auszeichnung" prämiert werden.

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Das Bergwege-Gütesiegel ist ein Schild, das die Form einer aufgestellten Raute hat. Der Hintergrund ist hellgrün und mit weiß sind zwei einfach gezeichnete Berge darin. Im unteren Teil befindet sich das Land Tirol-Symbol. Der Schriftzug Bergwege Gütesiegel ist in Großbuchstaben geschrieben und mittig angebracht.
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