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Maßnahmen

Der Großteil der Maßnahme ist freiwillig und setzt auf das Verständnis und die Kooperation der SkibergsteigerInnen.

Alle Maßnahmen sollen dazu beitragen, dass:

die Natur möglichst wenig beeinträchtigt und gleichzeitig die Skitourenmöglichkeiten erhalten, wenn möglich verbessert und nur wo es unbedingt nötig ist, eingeschränkt werden.

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Übergang von Hellblau auf Weiß.

Übersichtstafeln mit Skitouren und Schutzzonen

Die von den lokalen Arbeitskreisen ausgearbeiteten Schutzzonen und die konfliktarmen Skitouren werden auf Panoramatafeln auf zentralen Parkplätzen veranschaulicht. Informationen zu den Schutzgütern können über QR-Codes abgerufen werden.

Eine eigene Box zum Thema Sicherheit unseres Partners Bergrettung Tirol ergänzt das Informationsangebot mit folgenden Elementen:

  • Notfallausrüstung,
  • Adresse des Tiroler Lawinenlageberichtes und
  • Notfall-APP der Bergrettung

Ein einheitliches Layout der Tafeln soll den Wiedererkennungswert garantieren und so die Beachtung der Schutzzonen verbessern.

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Karte des Praxmars mit eingezeichneten Schutzzonen.
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Gruppe von Skitourengehern neben einer Piste. Im Hintergrund sind eine kleine Hütte und ein Parkplatz erkennbar.

Parkplätze

Ausreichend dimensionierte und geräumte Parkplätze sind ein ausgezeichnetes Mittel, um Probleme mit Hofzufahrten, der Holzabfuhr oder der Zufahrt zu Winterfütterungen zu verhindern.

Durch die Konzentration der Skitourengeher auf zentrale Parkplätze können hier auch Informationen über die Lenkungsmaßnahmen ideal kommuniziert werden.

Skitourenschneisen

Auf Grund der Tatsache, dass die Waldfläche in Tirol seit Jahrzehnten deutlich zunimmt und auch die Bestockungsgrade und Holzvorräte stetig wachsen, kann die Einrichtung von Schneisen im Wald in konkreten Fällen sinnvoll sein.

Damit können die Skitourengeher auf definierte Areale gelenkt und der angrenzende Wald und somit die Waldverjüngung aber auch Schutzgebiete entlastet werden.

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im Vordergrund: Schild, dass eine Skitourenroute kennzeichnet. Im Hintergrund: 3 Tourengeher, die gerade eine Brücke überquert haben.

Beschilderung im Gelände

Die Beschilderung wird sehr sparsam und nur im Bereich unterhalb der Baumgrenze eingesetzt. Schilder sollten nur dort angebracht werden, wo bessere Aufstiegs- bzw. Abfahrtsvarianten möglich sind. Die Beschilderung dient zur Lenkung der SkibergsteigerInnen, um sensible Bereiche erkennen und vermeiden zu können.

 

!! WICHTIG !!

Die Richtungsschilder bedeuten nicht, dass die ausgeschilderten Aufstiegs- und Abfahrtsrouten sicher vor Lawinen oder anderen alpinen Gefahren sind. Diese Beurteilung liegt im freien Skiraum in der Eigenverantwortung der SkibergsteigerInnen.

Birkhuhn/Auerhuhn

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Oranges Schild, dass auf eine Schutzzone für Birkhühner hinweist.

Objektschutzwald

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Oranges Hinweisschild, dass eine Schutzzone für Schutwälder signalisiert.

Schild Aufstieg

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Orange Tafel, die die Skitourenschneise markiert.

Rothirsch

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Oranges Hinweisschild, das auf eine Wildschutzzone für Hirsche hinweist.

Steinbock/Gams

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Oranges Hinweisschild, welches eine Schutzzone für Steinböcke markiert.

Schild Abfahrt

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Orange Tafel, die die Abfahrtsrichtung anzeigt.
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Foto eines LVS-Checkpoint. Diese Geräte werden verwendet, um Frequenzen an Skitouren zu erfassen und um die Funktion von LVS-Geräten zu überprüfen.

LVS-Checkpoints

Sicherheit ist uns wichtig, deshalb haben wir in einigen beliebten Skitourengebieten LVS-Checkpoints am Ausgangspunkt von Skitouren installiert. Insgesamt gibts 24 LVS-Checkpoints im Wipptal, Sellrain, Brixen- und Villgratental.

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