© Land Tirol
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Lokale Projekte

Überall dort, wo das Gelände im Winter intensiv durch Skibergsteiger genutzt wird und Konflikte wiederholt auftreten, sollten diese auf Basis lokaler Arbeitskreise nach den Vorgaben des landesweiten Ski- und Snowboardtourenkonzeptes gelöst werden. 

Auch in Gebieten, in denen das Skitourengehen aus touristischem Interesse besonders gefördert und beworben werden soll, erscheint die vorsorgliche Ausarbeitung von Lenkungsmaßnahmen sinnvoll.

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Übergang von Hellblau auf Weiß.
Winterlandschaft im Obernbergtal
Winterlandschaft im Obernbergtal
Logo des Projekt Woipertouringer (Mischwesen aus Gams und Reh)
Logo des Projekts Woipertouringer. Zeigt ein Mischwesen aus Gams und Reh, dass sich auf einem Holzschild abstützt.
Schiabfahrt im Griererkar
Schiabfahrt im Griererkar
3 Bergsteiger bei einer Skitour
3 Skitourengeher im verschneitem Gelände.

Arbeitsweise in den Projekten

Auf Basis ihres lokalen Wissens und der Unterlagen die wir den Teams zur Verfügung stellen, erheben wir zuerst die Grundlagen. Dazu zählen:

  • Karte aller bekannten Skitouren mit geschätzten Begehungsfrequenzen
  • Karte der Lebensraumeignung für Birk- und Aerhuhn (tirolweit vorhanden)
  • Karte aller Reh- und Rotwildfütterungen
  • Karte der Hauptwintereinstandsgebiete für Rothirsch
  • Karte der Objektschutzwälder
  • Karte der wichtigsten Lebensräume für Steinbock und Gams

Auf dieser Basis versuchen wir gemeinsam Problemzonen und mögliche Lösungsstrategien zu erarbeiten. Dies mündet in einer Karte der Schutzzonen für unsere 4 Schutzgüter:

Die Schutzzonen werden dann in den Kartendienst des Landes Tirol übernommen (tiris) und von dort als Open Government Datensatz (OGD) Tourenportalen zum kostenlosen download angeboten.

Hier geht's zu den Originaldaten der Schutzzonen

Falls nötig, werden die Schutzzonen auch im Gelände durch Schilder markiert. Allerdings versuchen wir, einen Schilderwald zu vermeiden und Schilder nur sparsam einzusetzen.

 

 

Meeting
Ein Meeting in einem Raum.
Copyright Land Tirol

Wer soll im Arbeitskreis mitmachen?

Damit die Interessen aller Naturnutzer gleichberechtigt  vertreten sind, sollten folgende Gruppen vertreten sein:

Vertreter der: Entsandt durch:
Gemeinden Bürgermeister
Grundeigentümer Bezirkslandwirtschaftskammer
Tourismus Tourismusverband
Naturschutz Land Tirol - Referat Naturschutz, abgestimmt mit Naturkundereferat der BH
Jagdausübungsberechtigten TJVB, Bezirksjägermeister
Alpinen Vereine Lokale Alpenvereinssektion
Gebietskenner – „locals“ Lokale Bergrettungsortsstelle, lokale AV-Sektion, Sektion des Bergführerverbandes
Berg- und Skiführer Regionale Sektion des Bergführerverbandes
Schutzwaldinteressen Bezirksforstinspektion
Koordination Land Tirol - Landschaftsdienst
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